Mittwoch, 29. Juni 2016

Geldbörse GRETE von Machwerk und wie am Ende doch noch alles gut wurde

Geldbeutel sind und bleiben einfach mein Steckenpferd. Ich liebe es, wie aus vielen Einzelteilen am Ende ein so wundervolles Ergebnis entsteht. Seit 3 Jahren nähe ich nun fast immer den selben Schnitt und langsam war es mal Zeit für was neues. Fast genau so lange wie ich meinen Geldbeutelschnitt mittlerweile schon hundertfach genäht habe, versuche ich auch ein Modell mit umlaufendem Reißverschluß zu nähen. Viele Prototypen sind im Müll gelandet..... Dann, vor 2 Wochen der Wunsch einer lieben Kollegin nach genau solch einem Modell. Da hat mich doch der Ehrgeiz gepackt und ich hab's nochmal versucht. Inzwischen sind auch schon wieder 3 Modelle in die Ecke geflogen, aber der 2. Versuch mit dem Schnittmuster Grete von Machwerk hat mich dann tatsächlich zu 98% zufrieden gestellt.

Verwendet habe ich dieses Mal Bettwäsche, so passt das Projekt auch in mein Upcycling-Vorhaben.
Dieses Modell ist nur für mich, ich bin ganz verliebt in das Modell und die Stoffauswahl.

Meiner Kollegin habe ich inzwischen eine wundervolle Clutch genäht, bis der Geldbeutel-Schnitt ausgereift ist :-)

Und um Euch zu zeigen, dass auch Maus & Faden nicht immer perfekt ist, zeige ich euch zuerst Bilder von den Modellen, die nix geworden sind:


1. Versuch: Schöner Stoff (Kunstleder), schlechtes Ergebnis ;-)
 
2. Versuch. Noch schönerer Stoff, Ergebnis schon etwas besser ;-)
                                                                             

Und hier ist er, mein neuer Lieblings-Geldbeutel:
Es passt wirklich fast alles und auf dieser Basis kann ich weiterarbeiten. Es passt unheimlich viel rein, trotzdem ist der Geldbeutel extrem flach und handlich. Der leichtläufige metallisierende Reißverschluss setzt diesem Modell die Krone auf.






Und da ich ihn ja am Dienstag genäht hab, und nur zu müde zum Posten war, rase ich mal noch schnell damit hier her  ...


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